Zu Beginn des Projekts war alles klar definiert. Der Projektleiter hatte die Arbeitspakete geplant, die Ressourcen zugeordnet und für jeden Vorgang den erwarteten Aufwand festgelegt. Für eine wichtige Aufgabe waren beispielsweise 100 Stunden eingeplant worden. Die Projektplanung sah schlüssig aus und alle Beteiligten gingen davon aus, dass die Kalkulation passen würde.
Einige Wochen später stellte sich jedoch die entscheidende Frage:
Läuft das Projekt eigentlich noch nach Plan?
Auf den ersten Blick schien alles in Ordnung zu sein. Die Vorgänge machten Fortschritte, die Mitarbeiter arbeiteten an ihren Aufgaben und der Terminplan wirkte stabil. Doch erfahrene Projektleiter wissen, dass Probleme selten bei den Terminen beginnen. Die ersten Warnsignale zeigen sich häufig bei der geleisteten Arbeit.
Genau deshalb werden in professionellen Projektplänen Basispläne verwendet. Der ursprüngliche Planungsstand wird eingefroren und dient als Referenz für die spätere Projektsteuerung. So bleibt dauerhaft sichtbar, welche Arbeitswerte ursprünglich geplant wurden.
Als der Projektleiter seinen Basisplan speicherte, entstand…